Baustellen mit Strom versorgen

In Deutschland wird so viel gebaut wie schon seit Jahren nicht mehr. Kein Wunder gehen die Mieten doch in vielen Städten durch die Decke. Daher ist der Zeitpunkt gekommen, dass sich viele Menschen den Wunsch eines Eigenheims erfüllen. Die groben Arbeitsschritte im Hausbau werden von Stromunabhängigen Geräten durchgeführt. Aber spätestens wenn es an den Innenausbau geht werden Elektrowerkzeuge auf einen Stromanschluss angewiesen sein. Und nicht nur die Werkzeuge benötigten Strom. Denn wenn der Bau nach dem Sommer stattfindet und die Tage kürzer werden, muss die Baustelle ausreichend ausgeleuchtet werden, damit die Arbeiten auch mit Eintreten der Dämmerung weitergehen können. Hier kommt es nicht selten zu Problemen. Denn ist der Hausbau noch nicht weit fortgeschritten dürfte das Haus in den meisten Fällen noch nicht an das örtliche Stromnetz angeschlossen sein.

Strom vom Nachbarn

Wer in einem dicht besiedelten Gebiet baut, dem steht die Möglichkeit zur Verfügung seinen Nachbarn nach einen passenden Stromanschluss zu fragen. Da der Betrieb von verschiedensten Elektrogeräten einen hohen Stromverbrauch mit sich bringen wird, sollten Sie Ihren Nachbarn einen finanziellen Ausgleich anbieten. Sinnvoll dabei kann es sein, einen Stromzähler zwischen zu schalten der den exakten Stromverbrauch aufzeichnet, so dass Sie nicht Zuviel zahlen und Ihr Nachbar nicht zu wenig erhält. Um auf Nummer sicher zu gehen kann eine solche Vereinbarung auch schriftlich festgehalten werden, damit beide Parteien eine Sicherheit erhält. So steht einer Zukünftigen guten Nachbarschaft nichts im Weg.

Nutzung eines Stromaggregat

Wer nicht die Möglichkeit hat seinen Nachbarn nach Strom zu fragen, oder das einfach nicht möchte, der kann seine Stromversorgung auch mit Hilfe eines Stromaggregats sicherstellen. Große Baugeräte wie Bagger, Rüttelplatte und Co. sind vom herkömmlichen Strom zwar unabhängig, aber spätestens wenn es an den Innenausbau geht werden funktionierende Steckdosen benötigt um Geräte wie Kreissäge, Schlagbohrmaschine etc. in Betrieb nehmen  zu können.

Ohne vorhandene Anbindung an das herkömmliche Stromnetz ist das Stromaggregat eine sehr gute Alternative, da es günstig in der Anschaffung ist und an jeden beliebigen Ort eingesetzt werden kann. Angetrieben werden Stromaggregate je nach Modell mit Benzin oder Diesel, der problemlos in Kanistern gelagert und nachgetankt werden kann. Auf diese Art kann der benötigte Strom jederzeit selber „hergestellt“ werden. Wichtig ist darauf zu achten, wie viele Geräte gleichzeitig mit Strom versorgt werden sollen, damit auch ein geeigneter Generator verwendet wird, der über genügend Steckdosen und Ausgangsleistung verfügt.

Und auch nach Fertigstellung des Hauses kann das Stromaggregat weiterverwendet werden. Beispielsweis um Geräte im Garten in Betrieb nehmen zu können oder es dient als Notstromaggregat bei einen, hoffentlich nicht auftretenden, Stromausfall.

In unserer Stromaggregat-Übersicht können Sie sich einen Überblick über die verschiedensten Stromerzeuger verschaffen und diese Vergleichen. Unsere Testberichte sollen Ihnen dabei bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen.



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