Geräuschreduzierung eines Stromaggregats

Nicht selten werden die Geräusche, die bei der Inbetriebnahme eines Stromaggregats entstehen, als störend empfunden. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten um den Geräuschpegel zu reduzieren. Welche das sind werden wir uns in diesem Artikel einmal genauer anschauen.

Inverter Notstromaggregate

Schon bei der Beschaffung eines Stromaggregats sollte man an die entstehende Geräuschkulisse denken. Wenn man besonders Wert auf einen leisen Betrieb legt, ist der Kauf eines Inverter Stromaggregat zu empfehlen, denn diese sind im Vergleich zu anderen Stromerzeugern um einges leiser.

Ein besonders beliebter Inverter ist der Denqbar DQ2200 Digitaler Inverter 2,2 kW.


Typ Benzin
Marke Denqbar
Anzahl der Schubladen 4-Takt Benzinmotor
Max. / Dauerleistung 2200 / 2000 Watt
Tankinhalt 7 Liter
Verbrauch 0,5 l/h
Laufzeit pro Tankfüllung 14 Stunden

€ 619,95 inkl. MwSt.

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Preis wurde zuletzt am 19. Oktober 2018 um 20:24 Uhr aktualisiert.

Wenn kein Inverter gewünscht ist, oder bereits ein Stromaggregat vorhanden ist, dessen Geräusche reduziert werden sollen, dann gibt es auch hierfür Möglichkeiten.

1. Die Schalldämmbox

Wie wir bereits im Physikunterricht gelernt haben, werden Schallwellen über die Luft übertragen. Um den Geräuschpegel zu reduzieren müssen wir dafür sorgen, dass möglichst wenige Wellen nach außen getragen werden können. Die Lösung hierfür ist eine Schalldämmbox die über das Stromaggregat gestülpt wird. Diese Box besteht im besten Fall aus schallisolierenden Materialien, damit der Lärmpegel bestmöglich reduziert wird.

Ein passendes Material für eine Schalldämmbox sind Bitummatten. Hier sollten allerdings keine alten Matten verwendet werden, da diese nicht selten gesundheitsschädlich und umweltunfreundlich sind. Im Baumarkt erhält man allerdings Matten die unsere heutigen Ansprüche erfüllen. Alternativ kann man auch auf Polsterschaumstoffmatten zurückgreifen.

Durch den Einsatz der Matten werden die Erschütterungen die das Stromaggregat erzeugt gedämpft und so die Lautstärke minimiert.

Die Oberfläche der Innenseiten der Box darf nicht glatt sein, sondern muss Hohlräume aufweisen, damit die Schallwellen optimal aufgefangen werden können. Theoretisch könnte man daher Eierkartons auf die Innenseite kleben, was wohl die günstigste Möglichkeit des Ausbaus darstellt. Die „professionellere“ Variante ist der Einsatz von sogenannten Noppen-Schaumstoffmatten die es im Baumarkt oder im Internet zu kaufen gibt.

Ganz wichtig ist dafür zu sorgen, dass die Abgase ordnungsgemäß abgeführt werden und sich nicht im inneren der Box stauen. Auch auf eine ausreichende Durchlüftung ist zu achten, damit es nicht zu einen Hitzestau kommt und das Aggregat einen Schaden nimmt oder die Box Feuer fängt.

2. Das Erdloch

Simpel und doch effektiv ist die Variante „Erdloch“. Hier wird einfach ein Loch in den Erdboden gegraben und das Stromaggregat in diesem aufgestellt. Durch den tiefen Aufstellort werden die Schallwellen im großen Teil direkt von Erdboden verschluckt.  Auch bei dieser Variante ist darauf zu achten, dass das Stromaggregat genug Luftzufuhr bekommt, damit es nicht zu heiß läuft. Weiteres ist darauf zu achten, dass die Abgase abgeleitet werden können.

3. Der Aufstellort

Natürlich kann man den Lärmpegel auch mit der Wahl des Aufstellortes beeinflussen. Je weiter das Stromaggregat weggestellt wird desto geringer ist die Lautstärke. Allerdings muss die Strecke dann mit Kabeln überbrückt wird, damit der Strom dorthin kommt wo er benötigt wird. Der Einsatz von Verlängerungskabeln stellt hierbei aber kein Problem dar, so dass das Aggregat auch in weiterer Entfernung platziert werden kann.

4. Schalldämpfer

Einige Hersteller von Stromerzeugern bieten sogenannte Schalldämpfer an die an die Geräte montiert werden können. Dadurch reduziert sich die Laustärke von Hause aus schon um ein vielfaches.

5. Gummimatten

Eine weitere Minimierung der Laustärke ist der Einsatz einer Gummimatte die unter den Stromerzeuger gelegt wird. Dadurch werden Vibrationen aufgefangen die ansonsten zu ungewünschten Krach führen würden.

Fazit zur Reduzierung der Lautstärke von Stromaggregaten

Die Variante der Schallbox ist elegant, bedarf allerdings ein wenig handwerkliches Geschick. Neben der Dämmung ist darauf zu achten, dass die Abgase ordnungsgemäß ausgeführt werden und für eine ausreichende Durchlüftung/Kühlung im Inneren der Box gesorgt ist. Einmal richtig konstruiert ist sie aber eine tolle Lösung zur Reduzierung der Lautstärke.

Wem der Bau einer solchen Box zu umständlich ist, der kann von vornerein auf ein Inverter Stromaggregat zurückgreifen. Diese sind von Hause aus schon etwas leiser. Sie sind zwar teurer als herkömmliche Stromerzeuger haben aber teilweise nur eine Geräuschkulisse von 50 dB – und das ohne Einsatz einer Schalldämmbox.

Einfache und günstige Alternativen sind der Einsatz von Gummimatten oder das Ausheben eines Erdlochs.



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